{"id":27,"date":"2008-10-01T14:11:24","date_gmt":"2008-10-01T12:11:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.johannesstockburger.com\/2008\/10\/01\/finanzkrise-und-airline-industrie\/"},"modified":"2011-03-01T00:47:01","modified_gmt":"2011-02-28T23:47:01","slug":"finanzkrise-und-airline-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johannesstockburger.com\/blog\/27\/finanzkrise-und-airline-industrie\/","title":{"rendered":"Finanzkrise und Airline Industrie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fluggesellschaften sind abh\u00e4ngig vom Finanzmarkt<\/strong><br \/>\nFluggesellschaften haben einen hohen Anteil an Kapitalkosten. Der Verlauf der  Finanzkrise hat sicherlich Auswirkungen auf die Kapitalkosten der Branche, sei es in Form von Leasing-Raten oder Zinsen.<br \/>\nEin anderer Aspekt der Finanzkrise, die Preise f\u00fcr den US-Dollars und das \u00d6l, hat weitere Auswirkungen auf die Airline-Industrie. Ein fallender \u00d6lpreis reduziert die Kosten, und ein fallender Euro st\u00e4rkt die Position europ\u00e4ischer Fluggesellschaften im Dollar-Raum.<br \/>\nDer wichtigste Aspekt ist aber, da\u00df die Airline-Industrie auf die Finanzwelt angewiesen ist, um sich gegen Schwankungen des \u00d6lpreises und der Wechselkurse von W\u00e4hrungen anzusichern. Dazu wird ein System aus Derivaten (Futures, Optionen und andere Zertifikate) genutzt, dessen Existenz jetzt in Frage steht. <\/p>\n<p><strong>Vorgeschichte<\/strong><br \/>\nDie internationale Finanzkrise wird in der Diskussion in Deutschland so behandelt, als sei die einzige Ursache die Krise des US-Immobilienmarktes und der damit verbundene Zusammenbruch des Marktes f\u00fcr Hypotheken und Papieren, die ihren Wert aus Forderungen an Hauseigent\u00fcmer in den USA  herleiten.<br \/>\nDie Hypotheken-Krise in USA ist jetzt \u00fcber ein Jahr alt. Sie hat zwar zu Milliardenverlusten bei Banken und Verischerungen, und auch zu einer massiven Schw\u00e4chung der Bilanzen in der Finanzindustrie gef\u00fchrt, aber nicht zu einem Zusammenbruch des Systemes. <\/p>\n<p><strong>Zusammenbruch von Lehman Brothers und AIG<\/strong><br \/>\nWas ist genau passiert? Lehman Brothers ist an jenem 15.September nicht gescheitert, weil nach einer Abschreibung auf Hypotheken-Kredite oder deren Derivate die Eigenkapitalquote zu gering geworden w\u00e4re. Das w\u00e4re zum Quartalsende geschehen, und eine L\u00f6sung eines solchen Problems h\u00e4tte bis zum Quartalsende Zeit gehabt.<br \/>\nVielmehr war eine Zahlung auf ein Absicherungesgesch\u00e4ft f\u00e4llig geworden, und Lehman hatte weder das Cash, diese Zahlung zu leisten, noch die F\u00e4higkeit, sich dieses Geld bei anderen Banken zu leihen (Dies wegen der geschw\u00e4chten Bilanz und undurchsichtiger Risikopositionen). Ich vermute, da\u00df es sich um eine Wette gegen den Dollar gehandelt hat. Dies entnehme ich der Information, da\u00df zu diesem Zeitpunkt eine Zahlung in H\u00f6he von ca 350 Mio Euro von der KFW an Lehmanns f\u00e4llig geworden war, und auch bezahlt wurde, deren Ursprung nach Presseberichten eine W\u00e4hrungsspekulation war.<br \/>\nAber auch der R\u00fcckgang des \u00d6lpreises innerhalb von 6 Wochen um ca 50 Dollar pro Fa\u00df k\u00f6nnte der Hintergrund f\u00fcr die f\u00e4llige Zahlung gewesen sein.<\/p>\n<p><strong>Risiko-Management ohne Glaubw\u00fcrdigkeit?<\/strong><br \/>\nRisikoabsicherungen haben nur dann einen Wert, wenn sie glaubw\u00fcrdig sind. Wenn nun, wie bei Lehman, ein gro\u00dfer Player auf diesem Markt seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, und ein noch gr\u00f6\u00dferer Marktteilnehmer, n\u00e4mlich AIG, dadurch so in Mitleidenschaft gezogen wird, da\u00df er nur noch durch einen massiven staatlichen Eingriff am Leben gehalten werden kann, dann ist das System der Risikoabsicherung nicht mehr funktionsf\u00e4hig.<\/p>\n<p><strong>Interbankenmarkt funktioniert nicht mehr<\/strong><br \/>\nDas <a href=http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/rettet-den-rettungsplan;2052224>Handelsblatt<\/a> berichtet am 01.10.2008:<\/p>\n<ul>\n<em>Wie heikel die Lage tats\u00e4chlich ist, zeigen die t\u00e4glich von der EZB bekanntgegebenen Zahlen. So parkten die Banken \u00fcber Nacht bei der EZB 44,4 Mrd. Euro \u2013 so viel wie noch niemals zuvor seit der Einf\u00fchrung des Euros vor fast zehn Jahren. Dabei handelte es sich um Geld, das die Banken nicht ben\u00f6tigten, es aber auch nicht einer anderen Bank leihen wollten. In normalen Zeiten belief sich das Volumen hier meist auf einen unteren dreistelligen Millionenbetrag. <\/p>\n<p>Auch die Zinss\u00e4tze f\u00fcr \u00dcbernachtkredite in Dollar sprangen auf Rekordh\u00f6he. Der Zinssatz, den Banken sich untereinander f\u00fcr diese Kredite berechnen (Libor), kletterte in London auf ein Allzeithoch von 6,88 Prozent. Die EZB versuchte gegenzusteuern und schrieb einen Dollar-Tender mit einer Laufzeit von einem Tag \u00fcber 30 Mrd. Dollar aus. Ergebnis: Er war hoffnungslos \u00fcberboten und wurde zum Rekord-Zinssatz von elf Prozent zugeteilt. Wegen der extremen Knappheit von Dollar-Liquidit\u00e4t versuchten ausl\u00e4ndische Banken, sich Dollar am Devisenmarkt zu besorgen. Der Kurs des Euros sackte deswegen um vier Cent ab. <\/em><\/ul>\n<p>Quelle:<a href=http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/rettet-den-rettungsplan;2052224><strong>Rettet den Rettungsplan!<\/strong> (bei Handelsblatt.com am 01.10.2008 ver\u00f6ffentlicht)<\/a><br \/>\nDieser Abschnitt enth\u00e4lt drei Informationen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Banken sch\u00e4tzen selbst Kredite \u00fcber Nacht an Ihre Partnerbanken als risikoreich ein. <\/li>\n<li>Liquidit\u00e4t in Euro ist gen\u00fcgend vorhanden<\/li>\n<li>Liquidit\u00e4t in Dollar ist \u00e4u\u00dferst knapp<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da\u00df die Banken sich gegenseitig als hohe Risiken einsch\u00e4tzen, hat vermutlich weniger damit zu tun, da\u00df sich die Akteure gegenseitg nicht mehr trauen. Diese Menschen arbeiten zum Teil schon seit Jahrzehnten zusammen, und sie wissen, da\u00df sie aus diesem Strudel nur heil herauskommen k\u00f6nnen, wenn sie zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig bel\u00fcgen. Vielmehr ist das Problem, da\u00df sie ihre eigene reale Risikoposition nicht mehr kennen, und wissen, da\u00df es ihren Partnern genauso geht. Die Risikopositionen sind mit komplizierten Hedges genau eingestellt worden, mit Verpflichtungen, die Eingegangen wurden, und mit Versprechungen, die entgegengenommen wurden. Wenn nun nicht mehr klar ist, da\u00df der Partner die Versprechungen, die er in Form von Zertifikaten gemacht hat, einhalten kann, ist auch die eigene F\u00e4higkeit, eingegangene Verpflichtungen zu bedienen, in Frage gestellt. Und umgekehrt. Daher der hohe Libor.<br \/>\nDie Tatsache, da\u00df Liquidit\u00e4t in Euro so reichlich vorhanden ist, da\u00df die Banken mehr als 44 Milliarden Euro bei der EZB \u00fcber Nacht quasi zinslos parken, zeigt zun\u00e4chst einmal, da\u00df die EZB das Liquidit\u00e4tsproblem der Banken nicht l\u00f6sen kann, nicht mit mehr Liquidit\u00e4t, und auch nicht mit niedrigeren Zinsen, denn im Prinzip ist ja Liquidit\u00e4t zum Zinssatz von Null vorhanden.<br \/>\nAber aus Punkt 2 und 3 schreit die Frage, warum die Banken nicht  zu 6% Euros leihen, daf\u00fcr Dollars kaufen und diese f\u00fcr 11% verleihen. Meine Vermutung ist: Der hohe Bedarf an Dollar entsteht durch absehbare f\u00e4llige Zahlungen auf Wetten auf einen fallenden Dollar und steigende \u00d6lpreise. Wenn die betroffenen Banken jetzt Dollars kaufen, wird das den Preis des Dollars weiter steigen lassen, und damit auch die f\u00e4lligen Zahlungen und somit die Menge der ben\u00f6tigten Dollar weiter erh\u00f6hen.<br \/>\nWas die EZB tun k\u00f6nnte, w\u00e4re dem Markt weitere Dollars &#8211; so sie diese hat &#8211;  zur Verf\u00fcgung zu stellen, oder sich bei der FED Dollars leihen, um diese dann den Banken im Euroraum zur Verf\u00fcgung zu stellen.  Dies w\u00fcrde aber das Eingest\u00e4ndinis beinhalten, da\u00df dies nicht eine Krise ist, die alleine durch die Gier der Amerikaner verschuldet wurde und deren unschuldige Opfer die Europ\u00e4er sind. Und dieses Eingest\u00e4ndnis wird der EZB und den hinter ihr stehenden Regierungen schwerfallen.<\/p>\n<p><strong>Zwischenbilanz<\/strong><br \/>\nDas gesagte in ein paar d\u00fcrren Worten zusammengefa\u00dft: Wir haben eine Situation mit einem unerwartet steigenden Dollarkurs, unter Erwartungen liegendem niedrigen und vielleicht noch (in Dollar) sinkenden \u00d6lpreis, zusammen mit einem drohenden Kollaps der Risiko-Management-Systeme in den internationalen Finanzm\u00e4rkten.<\/p>\n<p><strong>Das gro\u00dfe Problem f\u00fcr die Airline Industrie ist der Zusammenbruch des Risiko-Managements<\/strong><br \/>\nDas Risiko-Management ist auch bei den Fluggesellschaften von zentraler Bedeutung. Sie sind weltweit, oder jedenfalls in vielen Regionen t\u00e4tig, und somit von Schwankungen in Wechelkursen, Rohstoffpreisen, Zinsniveaus und  der allgemeinen wirschaftlichen Situation in den L\u00e4ndern, die sie bedienen, abh\u00e4ngig.<br \/>\nAls kapitalintensive Industrie m\u00fcssen sie aber langfristige Investitionsentscheidungen treffen. Ein heute gebautes Flugzeug fliegt 30 Jahre, und beinhaltes \u00fcber diesen Zeitraum  eine Wette auf das Zinsniveau, den Treibstoffpreis, die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, die Reisefreudigkeit der Urlauber etc.<br \/>\nDiese Risiken werden von den Airlines mit verschiedenen Methoden an andere Marktteilnehmer weitergereicht. Dazu geh\u00f6ren Leasingvertr\u00e4ge f\u00fcr Flugze\u00fcge, Futures und Optionen und andere Zertifikate auf Kerosin und W\u00e4hrungen. Auf diese Weise erreichen die Airlines, da\u00df sie sich auf ihr eigentliches Gesch\u00e4ft, n\u00e4mlich die Bef\u00f6rderung von Passagieren und\/oder Fracht mit Flugzeugen konzentrieren k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn nun ein Partner im Risiko-Management wegbricht, liegt dieses Risiko wieder &#8211; und diesmal unerwartet &#8211; bei der Airline. Wenn also die Leasinggesellschft, die der Airline das Zinsrisiko f\u00fcr ihre Flugzeuge abgenommen hat, zusammenbrechen w\u00fcrde, st\u00e4nde die Airline ohne die betreffenden Flugzeuge da, oder m\u00fc\u00dfte diese m\u00f6glicherweise aus der Konkursmasse der Leasingesellchaft kaufen und selbst &#8211; zu den aktuellen Bedingungen &#8211; finanzieren.<br \/>\n\u00c4hnliche Probleme k\u00f6nnen entstehen, wenn eine Airline Finanzierungen hat, die an die Bedingung einer  Absicherung gegen einen Zahlungsausfall gekn\u00fcpft ist, und der Partner f\u00fcr diesen Credit Default Swap (CDS) ausf\u00e4llt.<br \/>\nAuf diese Weise kann auch eine gesunde Airline, die nach allen Regeln der Kunst gehandelt hat, unerwartete Probleme bekommen.<\/p>\n<p><strong>Fallender \u00d6lpreis<\/strong><br \/>\nDer fallende \u00d6lpreis ist f\u00fcr alle Fluggesellschaften gut, und sp\u00fclt ihnen unerwartete zus\u00e4tzliche Gewinne in die Kassen. Es wird sich aber auf Dauer ein Druck entwickeln, die hohen Treibstoffzuschl\u00e4ge zu reduzieren. M\u00f6glicherweise werden manche Fluggesellschaften die Treibstoffzuschl\u00e4ge senken, aber die Basistarife erh\u00f6hen. Damit wird die Preisstruktur auch an die sinkenden variablen Kosten und die steigenden Fixkosten (z.B. Finanzierungskosten) angepa\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Steigender Dollar<\/strong><br \/>\nWie sich ein steigender Dollar oder ein einbrechender Euro auf  einzelne Fluggesellschaften auswirken wird, ist weniger klar. Wenn eine Fluggesellschaft ihre Einnahmen haupts\u00e4chlich in Euro hat, was f\u00fcr die meisten regional in Europa agierenden Fluggesellschaften wie Ryanair und Air Berlin, aber auch f\u00fcr die Tourismusflieger wie Condor und Tuifly zutreffen d\u00fcrfte, ist entscheidend, wieviele ihrer Zahlungsverpflichtungen in Euro, und wieviele in Dollar zu leisten sind.<br \/>\nDas hat wieder damit zu tun, in welcher W\u00e4hrung die Finanzierungsvertr\u00e4ge f\u00fcr die Flugzeuge abgeschlossen sind, aber auch in welcher W\u00e4hrung f\u00fcr Ersatzteile und Wartung bezahlt werden mu\u00df. Wenn eine Gesellschaft ihre Hausaufgaben gemacht hat, hat sie die W\u00e4hrung der Zahlungsverpflichtungen aus der Finanzierung an die W\u00e4hrung ihrer Einnahmen angepa\u00dft. Unter dem Vorbehalt, da\u00df ihre Finanzierungspartner sicher stehen, hat sie dann keine Schwierigkeiten.<\/p>\n<p><strong>Auswirkungen auf die Nachfrage nach Flugleistungen<\/strong><br \/>\nDie Auswirkungen der gegenw\u00e4rtigen Krise auf die Nachfrage nach Flugleistungen k\u00f6nnte f\u00fcr verschiedene Marktsegmente durchaus verschieden sein:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gesch\u00e4ftsreisen:<\/strong><br \/>\nDer fallende Euro-Kurs k\u00f6nnte die Nachfrage nach Gesch\u00e4ftsreisen stimulieren, da der Export von Investitionsg\u00fctern aus der Euro-Zone preisg\u00fcnstiger wird. Und es gibt durchaus Exportm\u00e4rkte, die in Dollar bezahlen und \u00fcber die n\u00f6tige Liquidit\u00e4t f\u00fcr Investitionen verf\u00fcgen. Beispiele sind L\u00e4nder des Mittleren Ostens,  aber auch China und Indien. In diesen L\u00e4ndern bleibt der Bedarf nach energiesparenden Investitionen hoch, selbst wenn der \u00d6lpreis bis auf 80 Dollar pro Fa\u00df fallen sollte.<\/li>\n<li><strong>Urlaubsreisen:<\/strong><br \/>\nWenn sich die Panik der Finanzm\u00e4rkte auf den Arbeitsmarkt und die Stimmung der Konsumenten niederschl\u00e4gt, werden viele sicherlich beim Urlaub sparen. Dies hei\u00dft aber nicht zwingend, da\u00df sie auf eine Urlaubsreise verzichten. Aus einem 5-Sterne-Hotel k\u00f6nnte ein 4-Sterne-Hotel werden, und aus einer zweiw\u00f6chigen Urlaubsreise k\u00f6nnte eine Reisedauer von 10 Tagen werden. In beiden F\u00e4llen bliebe die Zahl der gebuchten Fl\u00fcge gleich. Allerdings w\u00fcrde ein schwacher Euro vermutlich den Anteil der Fernreisen in den Dollar-Raum reduzieren und Reiseziele im Euro-Raum attraktiver machen. Im Gegenzug w\u00e4re aber auch ein Wachstum bei Urlaubsreisen aus dem asiatischen Raum nach Europa denkbar, wenn dieses nicht durch die Visapolitik der Schengen-Staaten blockiert wird.<\/li>\n<li><strong>Wochenend-Trips:<\/strong><br \/>\nWochenend-Trips, die oft Shopping-Trips sind, werden in einem durch Rezessionsangst gepr\u00e4gten Klima sicherlich abnehmen. Man kann leicht darauf verzichten, und am Wochenende statt in Mallorca auch zuhause joggen oder schwimmen gehen, statt in Paris oder London auch in Frankfurt oder Paderborn einkaufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><br \/>\nDie Fluggesellschften sind insbesondere beim Risiko-Management und bei der Finanzierung der Flugzeuge auf die Finanz-Industrie angewiesen. Die Auswirkungen eines Zusammenbruchs der Riskio-Management-Systeme der Finanzindustrie h\u00e4tte Folgen, die f\u00fcr die einzelnen Airlines durchaus unterschiedlich w\u00e4ren, und die im einzelnen nicht kalkulierbar sind.<\/p>\n<p>Ein mit der Finanzkrise einhergehender Konjunktur-Einbruch wird sich besonders auf das Segment der Freizeitflieger auswirken, und hier wiederum besonders auf Anbieter von sehr preisg\u00fcnstigen Fl\u00fcgen, die viele Kunden bisher eher aus einer Laune heraus und nicht unbedingt wegen eines wirklichen Bedarfes gebucht haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span class='mini'><br \/>\nDieser Artikel wurde von Johannes Stockburger auf http:\/\/www.JohannesStockburger.com ver\u00f6ffentlicht. Sie k\u00f6nnen diesen Artikel offline und online weiter verbreiten. Bedingung ist jedoch, da\u00df Sie den Inhalt nicht ver\u00e4ndern (au\u00dfer von Verbesserungen der bei mir unvermeidlichen Rechtchreibefehler) und diese Quellenangabe intakt lassen. Bei einer Online-Nutzung des Artikels ist eine weitere Bedingung, da\u00df Sie einen Link auf http:\/\/www.JohannesStockburger.com setzen.<\/span> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fluggesellschaften sind abh\u00e4ngig vom Finanzmarkt Fluggesellschaften haben einen hohen Anteil an Kapitalkosten. Der Verlauf der Finanzkrise hat sicherlich Auswirkungen auf die Kapitalkosten der Branche, sei es in Form von Leasing-Raten oder Zinsen. Ein anderer Aspekt der Finanzkrise, die Preise f\u00fcr den US-Dollars und das \u00d6l, hat weitere Auswirkungen auf die Airline-Industrie. 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