{"id":612,"date":"2012-06-12T22:43:52","date_gmt":"2012-06-12T21:43:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.johannesstockburger.com\/?p=612"},"modified":"2013-11-29T15:43:12","modified_gmt":"2013-11-29T14:43:12","slug":"angela-merkel-die-krisensurferin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johannesstockburger.com\/blog\/612\/angela-merkel-die-krisensurferin\/","title":{"rendered":"Angela Merkel &#8211; die Krisensurferin"},"content":{"rendered":"<p>Die Berliner Kanzlerin Angela Merkel hat die Technik des Krisensurfens fast bis zur Perfektion entwickelt. Sie hat sich mit dieser Technik den Vorsitz der CDU gesichert, eine sehr weitgehende politische Umorientierung der CDU durchgesetzt und sie hat im Rahmen der Krise um das Reaktorungl\u00fcck in Fukushima fast unbemerkt die Renationalisierung der Energiepolitik in Deutschland durchgesetzt. In der aktuellen Krise um den Euro zeigt sie erneut ihre Meisterschaft in der Disziplin des Krisensurfens. Dieser Artikel m\u00f6chte dieser Technik Merkels soweit m\u00f6glich auf den Grund gehen.<\/p>\n<p><strong>Was ist eine Krise?<\/strong><br \/>\nEine Krise ist ein Prozess, in dem sich Spannungen entladen, die sich in einem System Schritt f\u00fcr Schritt aufgebaut haben. Bei einer Krise k\u00f6nnen starke Energien freigesetzt werden. Diese kann destruktiv wirksam werden, bis hin zur Zerst\u00f6rung des Systems, oder auch konstruktiv zu einer Anpassung und Verbesserung des betreffenden Systems genutzt werden.<br \/>\nEs ist nicht einfach, die explosive Energie einer Krise so zu kanalisieren, so dass man damit ein im Voraus definiertes Ziel durchsetzen kann. Um das Ergebnis einer Krise wirksam zu beeinflussen, bedarf es eines guten Verst\u00e4ndnisses des Ablaufes einer Krise.<\/p>\n<p><strong>Die Anatomie einer Krise<\/strong><br \/>\nMan kann meines Erachtens fast jede Krise in drei Phasen aufgliedern:<\/p>\n<ol>\n<li>Es wird offenbar, dass ein gravierendes und emotional hoch aufladbares Problem vorhanden ist.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend sich die Situation weiter mit Energie aufl\u00e4dt, wird die Krise definiert, diskutiert und in einem sachlichen und emotionalen Rahmen verankert.<\/li>\n<li>Die aufgestaute Energie wird frei und ver\u00e4ndert oder zerst\u00f6rt das betreffende System.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Der Krisensurfer<\/strong><br \/>\nDas Ziel des Krisensurfers ist es nun nicht nur unversehrt aus dieser Krise hervorzugehen, sondern die in der Krise frei werdende Energie zu nutzen um Ziele durchzusetzen, die unter normalen Bedingungen unerreichbar w\u00e4ren. Dazu sind zwei F\u00e4higkeiten notwendig. Der Krisensurfer muss:<\/p>\n<ol>\n<li>sein Ziel kennen<\/li>\n<li>in der Lage sein die Energie einer Krise zu fokussieren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wenn Sie Ihre Ziele kennen und eine Krise nutzen m\u00f6chten,  kommt es auf zwei Dinge an: Sie m\u00fcssen den Rahmen, in dem die Krise gesehen wird, ma\u00dfgeblich beeinflusse, und Sie m\u00fcssen die Eskalation der Krise unauff\u00e4llig und sorgf\u00e4ltig managen.<\/p>\n<p><strong>Der Rahmen einer Krise<\/strong><br \/>\nIch habe als Beispiel die aktuelle Diskussion um den spanischen Aspekt der aktuellen Eurokrise ausgesucht. <\/p>\n<p><strong>Berliner Interpretation der Spanienkrise<\/strong><br \/>\nDer gegenw\u00e4rtige Schuldenstand Spaniens in Relation zu seinem Bruttoinlandsprodukt ist kaum h\u00f6her als die Verschuldung der Berliner Regierung. Jedoch hat Spanien ein hohes laufendes Haushaltsdefizit das durch die hohe Arbeitslosigkeit und automatische Stabilisatoren im Rahmen der aktuelle Rezession bedingt ist. Insgesamt verringert die Rezession die Einnahmen des Staates und f\u00fchren zu h\u00f6heren Ausgaben. Angela Merkel hat in einer \u00e4hnlichen Situation in Deutschland im Jahre 2009 ein massives Konjunkturprogram, die Abwrackpr\u00e4mie f\u00fcr alte Autos, Kreditgarantien etc. als angemessen erachtet.<br \/>\nSpanien musste jedoch die Staatsausgaben massiv k\u00fcrzen, nach Berliner Lesart weil es das Vertrauen der Anleger verloren hatte. Dies f\u00fchrte zu einer weiteren Versch\u00e4rfung der Rezession, zu einer weiteren Verminderung der Steuereinnahmen und zu einem weiteren Anwachsen der Sozialtransfers.  Dadurch wurden die Investoren in Staatsanleihen noch nerv\u00f6ser und fragen sich, ob diese Entwicklung in Spanien noch einmal umgekehrt werden kann. Dies ist eine verk\u00fcrzte Form der Berliner Erz\u00e4hlung \u00fcber die spanischen Finanzprobleme. Die Darstellung zielt auf die Forderung &#8222;Die Spanier haben \u00fcber Ihre Verh\u00e4ltnisse gelebt und m\u00fcssen nun die Konsequenzen tragen&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Abweichende Interpretation vieler Wirtschaftswissenschaftler<\/strong><br \/>\nEs gibt aber auch noch eine ganz andere Sicht auf die spanische Krise. Diese klingt etwa so: Das Grundproblem f\u00fcr Spanien sind die hohen Zinsen, die f\u00fcr seine Staatsanleihen gefordert werden. Diese Zinsen werden durch die Fundamentaldaten der spanischen Staatsfinanzen nicht gerechtfertigt. Selbst wenn man von einem weiteren R\u00fcckgang der spanischen Wirtschaftsleistung und einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit ausgeht, bleiben die Schulden des spanischen Staates bei realistischen Zinsen r\u00fcckzahlbar. Es ist jedoch aufgrund der hohen Zinsen f\u00fcr Spanien ein Problem entstanden. Es ist aber irref\u00fchrend, die Zinsdifferenz zwischen spanischen und deutschen Staatsanleihen als Risikoaufschlag zu bezeichnen. Zun\u00e4chst ist ein Zinssatz von 1,5 Prozent auf deutsche Staatsanleihen mit 10-j\u00e4hriger Laufzeit bei einer Inflationsrate von \u00fcber 2 Prozent &#8211; und einer von der EZB angestrebten Inflationsrate bei knapp unter zwei Prozent &#8211; keineswegs ein angemessener Zinssatz f\u00fcr eine risikolose Forderung, denn auch der risikolose Zinssatz kann nicht ein real negativer Zinssatz sein. Zweitens sind die Wirtschaftsdaten und die projektierte Entwicklung der Staatsschulden in Spanien auch nicht um so viele Welten schlechter als die franz\u00f6sischen Vergleichsdaten, da\u00df es gerechtfertigt w\u00e4re, von  Spanien mehr als das doppelte des franz\u00f6sischen Zinssatzes zu fordern.<br \/>\nWas dr\u00fcckt sich dann in der Differenz des spanischen zum deutschen Zinssatzes aus? Eine Erkl\u00e4rung w\u00e4re, dass in beide Papiere die Wahrscheinlichkeit eingepreist ist, dass mindestens eins der beiden L\u00e4nder die Eurozone verlassen k\u00f6nnte. In diesem Fall w\u00fcrde entweder die dann neue spanische W\u00e4hrung abwerten, oder die deutsche W\u00e4hrung aufwerten, oder gegebenenfalls auch beides. Die Preisdifferenz beider Staatsanleihen, k\u00f6nnte \u00fcber die unterschiedlichen L\u00e4nderrisiken hinaus dieses nun als m\u00f6glich erachtete Wechselkursrisiko reflektieren. In diesem Fall resultieren die hohen Spanischen Zinsen nicht aus einem Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem des spanischen Staates, sondern aus einem Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem der Eurozone als Ganzes. Und dieses Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem der Eurozone als Ganzes ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass Angela Merkel jedwede Probleml\u00f6sung f\u00fcr die Schuldenkrise auf europ\u00e4ischer Ebene blockiert hat, so lange und so weitgehend sie das \u00fcberhaupt nur konnte.<\/p>\n<p><strong>Weitere Aspekte der Eurokrise<\/strong><br \/>\nEs gibt nat\u00fcrlich noch weitere Lesarten der europ\u00e4ischen Finanzkrise, die beispielsweise die den <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/tgm\/table.do?tab=table&#038;init=1&#038;plugin=1&#038;language=de&#038;pcode=teibp050\">Salden der Leistungsbilanzen<\/a> der Eurol\u00e4nder oder auch mit der f\u00fcr Spanien und Irland viel zu lockeren <a href=\"http:\/\/ftalphaville.ft.com\/blog\/2012\/06\/21\/1053921\/koo-on-german-bubbles\/\" target=\"_blank\">Geldpolitik der EZB<\/a> in den Jahren zwischen <a href=\"http:\/\/ftalphaville.ft.com\/blog\/2012\/06\/21\/1053921\/koo-on-german-bubbles\/\" target=\"_blank\">2000 und 2007<\/a> zu tun haben. F\u00fcr den Zweck dieses Artikels m\u00f6chte ich mich jedoch auf zwei Erkl\u00e4rungsmuster beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p><strong>Implikationen dieser beiden Erkl\u00e4rungsmuster<\/strong><br \/>\nIch m\u00f6chte hier nicht die jeweilige Substanz dieser beiden Erkl\u00e4rungsmuster diskutieren, obwohl vielleicht durchscheint, dass ich die zweite Erkl\u00e4rung f\u00fcr plausibler halte. Vielmehr geht es mir darum, zu zeigen, wie wichtig f\u00fcr den weiteren Verlauf und das Resultat der Eurokrise ist, welches Erkl\u00e4rungsmuster sich durchsetzt.<\/p>\n<p><strong>Spanien muss sich nach seiner Decke strecken<\/strong><br \/>\nW\u00fcrde sich die erste Lesart durchsetzen, k\u00f6nnte man mit Recht an Spanien die Forderung stellen, mehr zu sparen. Da dies aber f\u00fcr die Tragf\u00e4higkeit der spanischen Staatsschulden sehr negativ w\u00e4re, m\u00fcsste Spanien eher fr\u00fcher als sp\u00e4ter Hilfe beim europ\u00e4ischen &#8222;Rettungsschirm&#8220; beantragen. Diese Hilfe w\u00fcrde dank Angela Merkel sicherlich mit Bedingungen verkn\u00fcpft werden, die Spanien in eine Abw\u00e4rts-Spirale sto\u00dfen w\u00fcrde, wie sie bei Griechenland zu beobachten ist. Das Endergebnis w\u00e4re Spanien als gescheiterter Staat, der in eine Art Protektorat der Geberl\u00e4nder des sogenannten Rettungsschirmes umgewandelt w\u00fcrde. <\/p>\n<p><strong>Deutschland profitiert von Spekulationen gegen den Euro<\/strong><br \/>\nDie zweite Lesart w\u00fcrde zu folgender Schlussfolgerung f\u00fchren: Deutschland zieht aus der andauernden Unsicherheit \u00fcber die Zukunft des Euro einen unfairen Vorteil, und Spanien erleidet einen unfairen Nachteil. Daher muss es jetzt eine Kl\u00e4rung geben. Entweder muss unmissverst\u00e4ndlich und und unumkehrbar klargestellt werden, dass der Euro nach einem mittlerweile kaum zu vermeidenden Zusammenbruch Griechenlands als Ganzes weitergef\u00fchrt wird. Dies bedeutet ein Bankensystem mit Bankenaufsicht, Regulierung und Einlagensicherung auf Euroebene, sowie eine Erweiterung des Auftrages der EZB dahingehend, dass die Finanzstabilit\u00e4t in der ganzen Eurozone zu einem ausdr\u00fccklichen Ziel der EZB erhoben wird. Wenn Deutschland damit nicht einverstanden ist, muss es jetzt den Euro verlassen.<\/p>\n<p><strong>Die Definition des Problems bestimmt die L\u00f6sung<\/strong><br \/>\nSie sehen daran, wie wichtig f\u00fcr die Entscheidungen auf dem H\u00f6hepunkt der Krise sein wird, welche Sichtweise sich bis dahin durchgesetzt hat. Dies gilt sowohl f\u00fcr den Personenkreis, der die Entscheidungen letztlich trifft, als auch indirekt f\u00fcr die jeweilige \u00f6ffentliche Wahrnehmung in den unterschiedlichen L\u00e4ndern, die den Handlungsspielraum der Regierungen beeinflusst.<\/p>\n<p><strong>Zeitpunkt der Zuspitzung<\/strong><br \/>\nNeben der Beeinflussung des Rahmens, in dem die jeweilige Krise definiert und diskutiert wird, ist f\u00fcr einen meisterlichen Krisensurfer entscheidend, den Zeitpunkt der Zuspitzung zu bestimmen. Bei Angela Merkel kann man beobachten, dass  vor solchen Zuspitzungen Meldungen oft ohne konkrete Quellenangabe auftauchen, beim Beispiel Spanien etwa, dass die spanischen Banken 100 Milliarden neues Kapital ben\u00f6tigen w\u00fcrden und dass ein Antrag der spanischen Regierung auf Hilfen aus dem ESFS unmittelbar bevorst\u00fcnden, gepaart mit <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/spanien464.html\" target=\"_blank\">Aufforderungen aus ihrem Umfeld<\/a> (in diesem Fall Wolfgang Sch\u00e4uble und Volker Kauder) dass die spanische Regierung sich dem ESFS unterwerfen solle. Das Vorgehen der Berliner Regierung bei Irland und Portugal war \u00e4hnlich. Es weckt eine negative Erwartung und eine Panik, die aus einem Abfluss von Kapital von spanischen Banken einen panischen Run auf diese Banken macht. Wann sieht also jemand wie Angela Merkel den Zeitpunkt f\u00fcr diese Zuspitzung als gekommen?<\/p>\n<p><strong>Kontrolle \u00fcber die Interpretation der Krise <\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst hat das f\u00fcr den Krisensurfer optimale Timing mit seiner F\u00e4higkeit zu tun, das allgemeine Verst\u00e4ndnis der Krise zu kontrollieren. Wenn der Krisensurfer entweder das allgemeine Verst\u00e4ndnis der Krise genau so durchgesetzt hat, wie er das f\u00fcr n\u00fctzlich h\u00e4lt, oder wenn er Gefahr l\u00e4uft, die Kontrolle \u00fcber die Lesart der Krise zu verlieren, spricht dies f\u00fcr die Zuspitzung der Krise zu diesem Zeitpunkt. Im aktuellen Fall der spanischen Banken war dieser Zeitpunkt gekommen, als Angela Merkel massiv unter Druck gesetzt wurde eine Europ\u00e4isierung des Bankensystems in der Eurozone zu akzeptieren.<\/p>\n<p><strong>Ausreichende Menge aufgestauter Energie<\/strong><br \/>\nIn der Krise muss sich genug Energie aufgestaut haben. Daraus resultiert ein hoher Stresslevel. Dieser behindert kreatives Denken beim Gegen\u00fcber und erleichtert dem Krisensurfer, von Anderen die Zustimmung zu seiner L\u00f6sung zu bekommen. Die Beteiligten &#8211; mit Ausnahme des hervorragend vorbereiteten Krisensurfers &#8211; sind auf das fixiert, was sie vermeiden wollen (z.B. den Zusammenbruch der spanischen Banken), und vergessen dar\u00fcber die l\u00e4ngerfristigen Folgen der vom Krisensurfer als &#8222;alternativlos&#8220; pr\u00e4sentierten &#8222;L\u00f6sung&#8220;. Wenn der Stress-Level nicht hoch genug ist, beh\u00e4lt die andere Seite ihre uneingeschr\u00e4nkte Denkf\u00e4higkeit und wird daher im Zweifelsfall eine ihr aufgedr\u00e4ngte &#8222;L\u00f6sung&#8220; ablehnen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nDas Sprichwort &#8222;aus der Krise eine Chance machen&#8220; enth\u00e4lt mehr Wahrheit, als im Allgemeinen angenommen wird. Politiker benutzen Krisen gerne, und versch\u00e4rfen sie auch mutwillig, um L\u00f6sungen durchzusetzen, die ihnen nutzen, auch wenn sie anderen schaden.  Dazu ben\u00f6tigen sie insbesondere ein gutes Verst\u00e4ndnis \u00fcber die Mechanismen, die in Krisen wirksam werden und \u00fcber die Reaktionen von Menschen unter Stress.<br \/>\nUm den eigenen Stress m\u00f6glichst niedrig zu halten, ist es notwendig, eine Krise fr\u00fchzeitig zu erkennen. Ein exzellenter Analyseapparat muss akribisch und blitzschnell die verschiedenen Dimensionen der kommenden Krise und deren m\u00f6glichen Konsequenzen analysieren.<br \/>\nSo kann der Krisensurfer die Diskussion \u00fcber Ursachen und L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten bestimmen und ein Ergebnis in seinem Sinne wahrscheinlich machen. Danach wird der Krisensurfer zu einem g\u00fcnstigen Zeitpunkt die Krise eskalieren lassen. Er hofft, dadurch von der Gegenseite die Zustimmung zu einer L\u00f6sung zu bekommen, die seinen &#8211; oft verschleierten -Zielen entgegenkommt.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berliner Kanzlerin Angela Merkel hat die Technik des Krisensurfens fast bis zur Perfektion entwickelt. 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